Wir sind eine städtische katholische Grundschule mit ungefähr 210 Schülerinnen und Schülern. Zum Schuljahr 2003/2004 sind wir eine "Offene Ganztagsschule" geworden.


Hierdurch können wir einer großen Zahl von Kindern eine ganzheitliche Förderung über ein verlässliches Nachmittagsangebot ermöglichen.
In unserem modernen Gebäude hat jede der acht Klassen einen eigenen Klassenraum. Zur Förderung der Medienkompetenz hat jede Klasse in unserem Computerraum fest im Stundenplan verankerte Computerstunden. Außerdem steht den Kindern ein gut ausgestatteter Werkraum für den Kunstunterricht zur Verfügung.
Unsere geräumige Aula wird vor allen Dingen im Offen Ganztag eifrig genutzt. Eine gut sortierte Schulbücherei mit vielen Büchern von Willi Fährmann, dem bekannten Kinderbuchautor und Namensgeber unserer Schule, nehmen die Kinder gerne an. Zusätzliche gemütliche Lesebereiche sind geplant.Unser großer Schulhof verfügt über zahlreiche Spielmöglichkeiten wie Seilzirkus, Abenteuerspielplatz, Fußballplatz, Außensportanlage sowie Ruhezonen.
Außerdem finden die Kinder eine großflächige Grünanlage zum Spielen, Toben und Verstecken vor. Durch verschiedene Pausenzeiten können sowohl unsere Kinder, als auch die Schülerinnen und Schüler der benachbarten Schule das gesamte Gelände nutzen. Bereits 10 Min. vor Unterrichtsbeginn sind die Klassenräume für die Kinder geöffnet. Seit dem Jahr 2010 nehmen wir an dem Schulobstprogramm teil.

Geschichte der Fährmann-Schule als einer Schule in Beeck


um 1650

erste Erwähnung einer Volksschule

1672

Bau eines Schulgebäudes dicht an der ev. Kirche um

um 1840

Lehrer C. Schüler (Beeck) und Lehrer W. M. Ricken (Alsum) veröffentlichen ein „Lesebuch für Volksschulen“, das „Duisburger Lesebuch“

ca. 1843

Neubau einer ev. Volksschule am Lange Kamp (früher: Nordstraße)

1843

in Stockum wird eine evangelische Schule für die Bezirke Stockum und Laar gebaut:die Theodorschule

1859

ein Teil der katholischen Schüler besucht die neue katholische Volksschule in Laar;ein anderer Teil geht nach Hamborn

1871

Eröffnung einer evangelischen Schule in Laar

1873

alle Volksschulen werden in die Verwaltung und Aufsicht der Stadt übernommen 1883 Planung

1888

der Hamborner Kirchenvorstand beschließt die Errichtung einer katholischen Pfarrei in Beeck

1889

Grundsteinlegung der kath. Volksschule Prinz-Friedrich-Karl-Straße unter maßgeblicher Beteiligung von Theodor König

03.02.1890

Eröffnung der katholischen Schule an der Prinz-Friedrich-Karl-Straße für Kinder aus Beeck, Stockum und Bruckhausen mit 266 Kindern; Rektor Thomas Kösters

15.01.1893

Eröffnung einer gewerblichen Fortbildungsschule für Schüler unter 16 Jahren an der katholischen Schule Beeck

1894

568 Schüler in 8 Klassen zu je 71 Schülern

1896

Eröffnung der katholischen Schule in Bruckhausen, auch für die Kinder aus dem nördlichen Beeck

27.04.1897

Knaben-Mittelschule mit 57 Schülern; 2 Klassen im ev. Gemeindehaus, 1 in der Schule an der Nordstraße

1898

Einweihung der kath. St. Ewaldi-Kirche in Laar

1899

762 SchülerInnen.  Volksschulbezirke: 1) Schulbezirk „evangelisch Beeck" mit 1 Rektor und 8 Lehrern, 2) Schulbezirk „katholisch Beeck" mit 1 Rektor und 10 Lehrkräften, 3) Schulbezirk „evangelisch Stockum" mit 1 Rektor und 6 Lehrern, 4) Schulbezirk „evangelisch Laar" mit 1 Hauptlehrer und 3 Lehrern, 5) Schulbezirk „katholisch Laar" mit 1 Rektor und 14 Lehrkräften.

26.04.1900

909 Schüler in 12 Räumen mit 13 Klassen von 55 bis 79 Kindern die Knaben-Mittelschule bezieht ein eigenes Gebäude an der Kronprinzen-(heute: Bruckhauser-) Straße

1901

15 Klassen 04.11. Eröffnung der kath. Mädchenschule in Stockum, Kaiserstraße, Rektor Römer und weiblichem Lehrpersonal, 4 Klassen

1901

Eröffnung einer privaten Höheren Töchterschule

1902

608 Schüler in 9 Klassen 544 Mädchen in 8 Klassen in der Theodorschule

1903

10 Jungenklassen mit je einem eigenen Lehrer

31.03.1904

Schließung der privaten Höheren Töchterschule aus finanziellen Schwierigkeiten

01.04.1904

Vereinigung der Landgemeinde Beeck mit der Stadtgemeinde Ruhrort
Quellen:  Bernh. Röttgen, Geschichtliche Nachrichten über Beeck, Festschrift zur Einweihung der katholischen Laurentius-Kirche, Selbst-Verlag, Duisburg-Ruhrort, 1906; Averdunk-Ring, Geschichte der Stadt Duisburg, Essen, 1927 Walter Ring, Geschichte der Stadt Duisburg, Ratingen, 2.Aufl., 1949; Günter von Roden, Geschichte der Stadt Duisburg, S.41ff; Franz Rommel, Duisburg-Beeck, Geschichte einer Siedlung, in: Duisburger Forschungen, 2. Beiheft, Duisburg, 1958; Hans Bodemer, Heimatorte in Duisburg, Heft 2, o.D. Chroniken der kath. Volksschule Prinz-Friedrich-Karl-Straße, der Grundschule Prinz-Friedrich-Karl-Straße, der Grundschule Neanderstraße (Fährmann-Schule)

Der Namensgeber

Geboren ist Willi Fährmann am 18. Dezember 1929 in Duisburg. Nach einer Maurerlehre holte er an der Abendschule die Qualifikation zum Studium nach und studierte an den Pädagogischen Hochschulen in Oberhausen und Münster. Seit 1953 hatte er als Lehrer, dann als Schulrat intensiven Kontakt zu jungen Leuten. Er ist Mitglied des P.E.N.-Clubs. Mit "Das Jahr der Wölfe" erschien 1962 sein erstes Jugendbuch im Arena Verlag. Diese Erzählung ist bis heute sehr erfolgreich geblieben und begründete seinen Ruf als einer der besten deutschen Jugendbuch-Autoren. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt.
Fragt man den Autor, wie er zum Schreiben gekommen ist, dann verweist er auf Schlüsselerlebnisse: Seine Großmutter war eine mitreißende Geschichtenerzählerin. Trampfahrten durch Europa brachten ihn mit Leuten und Ländern in Berührung und festigten seine Überzeugung, dass Verständigung möglich ist. Das spiegelt sich in seinen Büchern wider, die niemals eine Schwarz-Weiß-Zeichnung anbieten, sondern eine differenzierte Schilderung von Personen und Handlungen aufweisen - eben Poesie.

Unser Kollegium